1. Jahreshauptversammlung 6.3.2018
28 Vereinsmitglieder besuchten die Mitgliederverssammlung des Jahres 2018. Wie üblich trafen wir uns in der Gaststätte „Il Galeone“ in Steppach. Es gab wieder eindrucksvolle Fotos und unterhaltsame Berichte über die Veranstaltungen des Vereines. Dieses Jahr  u.a. über den Besuch des coro polifonicos zum Neusäßer Stadtfest im Juli 2017. Wir freuen uns, dass doch etliche Mitglieder den Anlass der Jahresversammlung nutzen, um sich über das Geschehen in unserem Vereinsleben zu informieren.
IMG_2257
IMG_2261
2.  Lesung und Kulinarisches am 14. April 2018
  3. Konzert am 1. November 2018 in Bracciano
Anläßlich des Besuchs ...
gaben der Coro Polifonico di Bracciano und das Neusässer Kammerorchester ein gemeinsames Konzert im Archivo Storico di Bracciano bei dem die nebenstehende CD entstanden ist.

Einen hörbaren Ausschnitt dieses Konzerts kann man  erleben.
1. Satz des Gloria RV 589 von Antonio Vivaldi.                                          
Klick auf das Cover >>>

Nachbericht zur Konzertreise

Das Neusässer Kammerorchester in Italien

Vom 31.10-04.11.2018 unternahm das Neusässer Kammerorchester eine kleine Konzertreise nach Bracciano (Partnerstadt von Neusäß) für zwei Auftritte gemeinsam mit den dortigen Chören (Coro di Polifonico die Bracciano und dem Coro Polifonico d`Anguilara). Das NKO stand seit der Verschwisterung im Jahr 2011 bereits mehrmals im musikalischen Austausch und erlebte dabei viele eindrucksvolle Momente. Begleitet wurden wir von einigen Mitgliedern des Partnerschaftsvereins und Angehörigen der Orchestermitglieder.
Entgegen aller Befürchtungen bezüglich des schlechten Wetters in Italien, verlief die Reise problemlos. Nach einer Zwischenübernachtung im toskanischen Prato, kamen wir am 1.11. in Bracciano an. Zunächst bezogen wir die Zimmer im Hotel, bzw. wurden von den Familien zur privaten Unterbringung abgeholt, danach gab eine überaus freundliche Begrüßung durch den Bürgermeister Armando Tondinelli und weiteren Mitgliedern der Stadtverwaltung im Rathaus von Bracciano. Nach einem Stehempfang mit Weinverkostung musste schließlich auch noch gearbeitet werden: die erste und einzige gemeinsame Probe mit den Chören in den Räumlichkeiten des Stadtarchivs stand auf dem Programm. Überrascht wurden wir allerdings von der Tatsache, dass gleichzeitig auch Tonaufnahmen gemacht werden sollten. Nach ziemlich anstrengenden 3 Stunden klang der Abend gemütlich bei einem Essen in den umliegenden Restaurants aus. Am nächsten Tag erfolgte die Besichtigung des Castellos di Bracciano mit deutschsprachiger Führung. Von oben genossen wir bei klarer Sicht den Ausblick auf den Lago di Bracciano und die weitere Umgebung. Gegen Nachmittag war dann auch schon die Abfahrt nach Anguilara Sabazia, einem Nachbarort von Bracciano. Der Kirchenraum der Chiesa S. Francesco wurde noch ein wenig für das anstehende Konzert vorbereitet und nach einer kurzen „Anspielprobe“ zum Zweck der Testung der Akustik begann um 18.30 Uhr das Konzert. Mit der Verstärkung von 3 Musikern aus Bracciano und Rom (Kontrabass, Trompete und Oboe) gelang ein wunderschöner Auftritt vor vollbesetzten Kirchenbänken. Anschließend waren wir in eine Bar in Anguilara eingeladen, wo wir bei leckeren italienischen Häppchen und Getränken den Abend beendeten. „Zur freien Verfügung“ war das Motto des nächsten Vor- und Nachmittags, viele nutzten die Gelegenheit und besichtigten das nahegelegene Rom oder erkundeten Bracciano und Umgebung. Das zweite Konzert fand dann am Abend um 19.00 Uhr in der Chiesa di S. Maria Novella in Bracciano statt. Im Beisein vieler Zuhörer u.a. einiger Mitglieder der Stadtverwaltung von Bracciano konnten wir den großen Erfolg vom Vortag wiederholen (auch ohne vorherige Anspielprobe, da bis kurz vor Konzertbeginn eine Messe stattfand). Sehr gefreut haben wir uns auch über den Besuch des Neusässer Bürgermeisters Richard Greiner, der zur gleichen Zeit privat in Rom war und sich gemeinsam mit seinen Mitreisenden die Zeit für unser Konzert nahm. Mit einem Festbankett im Restaurant Alfredo endete schließlich dieser grandiose Abend. Am letzten Tag der Reise stand nur noch die ca. 14-stündige Rückfahrt an, auch diese verlief genauso unspektakulär wie die Anreise, so dass wir gegen 22.00 Uhr zwar etwas erschöpft, aber angefüllt mit der Erinnerung an tolle Begegnungen und aufregende Erlebnisse wieder in Neusäß ankamen.